A joint media project of the global news agency Inter Press Service (IPS) and the lay Buddhist network Soka Gakkai International (SGI) aimed to promote a vision of global citizenship which has the potentiality to confront the global challenges calling for global solutions, by providing in-depth news and analyses from around the world.

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Ehemalige israelische Soldaten brechen das Schweigen

Von Mel Frykberg

Hebron, Westjordanland (IDN) – Hebron im Süden des Westjordanlandes ist Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen heilig. In der Stadt Abrahams leben heute mehr als 250.000 Palästinenser und 1.000 israelische Siedler, die in einer extrem feindlichen Atmosphäre von Hunderten israelischer Soldaten bewacht werden.

Schulen sollen respektvolles Miteinander vermitteln – UNESCO-Bildungsinitiative

Von A. D. McKenzie

Paris (IDN) – "What the world needs now is love, sweet love", heißt es in einem Song von Burt Bacharach von 1965, der in der heutigen Zeit angesichts der Zunahme von Intoleranz und Gewalt nichts an Aktualität eingebüßt hat. Eine neue Initiative der Weltkulturorganisation UNESCO wirbt dafür, den respektvollen Umgang zu einem wichtigen Bestandteil des Schulunterrichts zu machen, um Hass und Extremismus entgegenzusteuern.

Vom Konzept zur Handlungsmaxime – Ruf nach globaler Bürgerschaft

Von Jaya Ramachandran

New York (IDN) - Dem Konzept der 'globalen Bürgerschaft' im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung' (EGCSD) liegt die Einsicht zugrunde, dass sich die Menschheit als Teil des Planeten begreifen muss, um die existenziellen Herausforderungen wie Klimawandel und Weltfrieden nachhaltig zu meistern. So faszinierend der Gedanke auch sein mag, so weit ist er davon entfernt, Fuß im alltäglichen Leben zu fassen. Experten zufolge muss es dringend vermittelt werden – durch Bildung.

Globales Bürgertum durch globales Bewusstsein

Von Arsenio Rodriguez*

Myrtle Beach, South Carolina, USA (IPS) – Die Globalisierung ist ein integraler Aspekt der Moderne. Sie kann Bemerkenswertes bei der Umwandlung von lokalen in globale Erfahrungen, der Inklusion isolierter Dörfer in die globale Gemeinschaft und der Integration nationaler Volkswirtschaften in die Weltwirtschaftsökonomie leisten. Gleichzeitig jedoch geht der Globalisierungsprozess mit dem Verlust der kulturellen Identität einher.

Das Konzept der Bildung für ein globales Bürgertum begreifen

Von Kartikeya V. Sarabhai*

Ahmedabad, Indien (IPS) – Unter 'Bildung für nachhaltige Entwicklung' (ESD) sind Bemühungen zu verstehen, die Menschheit für Umweltfragen, wirtschaftliche Entwicklung und soziale Aspekte zu sensibilisieren. Seitdem 1972 in Stockholm die erste UN-Konferenz über menschliche Entwicklung stattgefunden hat, ist uns die Komplexität der Beziehungen zwischen Umweltschutz und menschlicher Entwicklung bewusster geworden.

Globale Herausforderungen verlangen nach globaler Bürgerschaft

Von Jaya Ramachandran

New York (IDN) – Als der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, im September 2012 die Initiative 'Bildung zuerst' vorstellte, nannte er die Stärkung der globalen Bürgerschaft – neben dem Schulunterricht für alle Kinder und der Verbesserung der Bildungsqualität – als eine seiner drei Prioritäten.

Wertevermittlung statt Werbung - Kommerzialisierung von Kindersendern in der Kritik

Von Kalinga Seneviratne

Kuala Lumpur (IDN) – Die exzessive Kommerzialisierung der Kindermedien, insbesondere des Kinderfernsehens, gefährdet Experten zufolge Bemühungen, jungen Menschen das Wissen und die Werte zu vermitteln, die sie zu globalen Weltbürgern erziehen.

MENSCHENRECHTE: Mit Bildungsarbeit zum Erfolg

Von Ravi Kanth Devarakonda

Genf (IPS) – In einer Zeit eskalierender Konflikte und schwerer Menschenrechtsverletzungen ist Menschenrechtsbildung kein leichtes Unterfangen. Doch der Ansatz einer Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Japan, die Menschen zu globalen Bürgern zu erziehen, wird als durchaus erfolgversprechend betrachtet.

LIBANON: Politische Entscheidungen erschweren Schulbildung in den Flüchtlingslagern

Von Shelly Kittleson

Beirut (IPS) – Im Shatila-Flüchtlingslager im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut gibt es für die vielen Kinder keine Bibliothek. Und auch im Sabra- und im Ain El-Hilweh-Lager im Süden des Landes fehlt es an einer solchen Einrichtung. Die Chancen der dort lebenden syrischen Mädchen und Jungen, lesen und schreiben zu lernen, könnten noch weiter geschmälert werden, sollte der Libanon auf eine Flüchtlingspolitik der Abschreckung setzen.

Religiöse Hilfsorganisationen wollen mehr Mitsprache auf UN-Foren

Von Kalinga Seneviratne

Bangkok (IDN) – Im kommenden Jahr wird die Weltgemeinschaft eine Reihe wichtiger Entscheidungen treffen. Dazu gehören die Ausgestaltung der neuen Post-2015-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) sowie die Erarbeitung neuer Entwicklungsmodelle und Rahmenwerke zur Verringerung des Katastrophenrisikos (DRR). Religiöse Hilfsorganisationen sind der Meinung, dass sie aufgrund ihrer spezifischen Kompetenzen stärker als bisher Einfluss auf die UN-Agenda nehmen sollten.